Herzlich
willkommen an der |
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Eystrup
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Sehr geehrte Besucher, viele der hier gezeigten historische Aufnahmen wurden mir freundlicher Weise von Gerd Rosebrock aus Eystrup und Helmut Brinker aus Wuppertal aus deren Archiven zur Verfügung gestellt. Mein besondere Dank gilt dabei insbesondere dem Autor der Aufnahemn aus dem Archiv Rosebrock, der mir persönlich bekannt ist, aber auf seinen ausdrücklichen Wusch hin ungenannt bleiben möchte. Ohne Ihn wären diese einmaligen Zeitdokumente nicht festgehalten worden. Da es bei einigen anderen hier gezeigten Aufnahmen teilweise sehr schwer bis unmöglich war den Urheber ausfindig zu machen um ihn zu kontaktieren, ich aber auf der anderen Seite nicht gegen evtl. Urheberrechte verstoßen möchte, betone ich hiermit ausdrücklich, dass ich jederzeit bereit bin die Urheberrechte an diesen Bildern zu respektieren. Sollten Sie der Meinung sein, dass ich gegen eines Ihrer Rechte (Markenrecht, Copyright, Wettbewerbsrecht etc.) verstoßen habe, so bitte ich Sie, mich zur Vermeidung unnötiger Rechtsstreitigkeiten und Kosten schon im Vorfeld zu kontaktieren. Die Kostennote einer anwaltlichen Abmahnung ohne vorhergehende Kontaktaufnahme mit mir wird im Sinne der Schadenminderungspflicht als unbegründet zurückgewiesen. Ich erkläre hier ausdrücklich, dass ich immer bereit bin, Ihre Rechte zu respektieren. Es genügt mir eine kurze E-Mail mit einem Hinweis. Viel Freude beim Betrachten dieser Seite.. |
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| Gestern und Heute | ||
| Teil 1 (1846 bis 1945) | Die Entwicklung des Eystruper Bahnhofs in chronologischer Reihenfolge | |
| Teil 2 (1949 bis 1960) | ||
| Teil 3 (nach 1960) in Vorbereitung |
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| 1846 | Baubeginn der Eisenbahn | |
| Im Frühjahr des Jahres 1846 begann der Bau der Bahnlinie Hannover - Bremen in ihrem heutigen Verlauf. | ||
| 1847 | Aufnahme des Bahnbetriebs | |
| Am 12. Dezember 1847 wurde der Betrieb aufgenommen. 40 Lokomotiven, 60 Personenwagen und eine weit größere Zahl Güterwagen wurden eingesetzt, um Menschen und Güter zu befördern. In Eystrup hielten täglich 8 Personenzüge und der Güterverkehr nahm stark zu. In der Statistik der Eisenbahnen im Königreich Hannover, wurde Eystrup 1852 als Haltestelle bezeichnet. Zur Zeit seiner Eröffnung am 12. Dezember 1847 war der Bahnhof Eystrup offiziell »Haltestelle« für Personen- und Güterverkehr. Der Bahnhof war zunächst mit drei Personen besetzt, einen Expedienten*, einen Nachtwächter und einem Türsteher. Neben dem durchgehenden Hauptgleis gab es Nebengleise in der Gesamtlänge von 132 Ruten**, 4 Weichen, 1 Rampe, 1 Hauptgebäude , 1 Nebengebäude, 1 Güterschuppen, 1 Wasserstation und eine elektrische Telegrafenstation. Der Bahnhof war anfangs 350 Meter lang. * ein kaufmännischer Angestellter , der für den Versand von Waren und Gütern verantwortlich ist * * 1 Rute = 5 Meter |
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| 1851 | Erste Beschreibung der kleinen Bahnhofsanlage | |
| 1851 umfasste die kleine, den ländlichen Verhältnissen entsprechende Bahnhofsanlage "4 Abweichungen, 1 Rampe, 1 Hauptgebäude (Empfangsgebäude), 1 Nebengebäude (Aborte, Utensilienraum, Ställe), 1 Güterschoppen, 1 Wasserstazion, 1 Elektr.Telegr.-Stazion und 2 Wachstuben (Weichenwärterhäuschen)". | ||
| 1852 | Bf Eystrup wird Zwischenstation | |
| Zwischen 1852 und 1855 wurde Eystrup eine Zwischenstation und mit einem Stationsvorsteher besetzt. | ||
| 1854 | Bauzeichnungen des Empfangsgebäudes | |
| Das Empfangsgbäude wurde später nach links erweitert | ||
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| 1854 | Gleisplan der Eystruper Bahnhofs | |
| Wenn Sie auf den Gleisplan klicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen. | ||
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| Bitte beachten Sie die falsche Wiedergabe der Fahrtrichtungen in der vergrößerten Abbildung des Gleisplans. Die Richtungsgleise nach Bremen und Hannover wurden vertauscht. |
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| 1860 | Verlängerung der Gleisanlagen | |
| Ende 1860 wurde der Bahnhof um 150 Meter auf 500 Meter verlängert und hatte dann 11 statt der ersten 4 Weichen. | ||
| 1879 | Gründung der Hoyaer Eisenabahngesellschaft (HEG) | |
| Im Juni 1879 wurde die Hoyaer Eisenbahngesellschaft gegründet, die ein Jahr später die Konzession zum Bau und Betrieb der Bahnlinie nach Eystrup erhielt. | ||
| 1881 | Eröffnung des Bahnhbetriebs Hoya-Eystrup | |
| Das Hoyaer Wochenblatt berichtete am Freitag dem 25 November 1881: "Der Betrieb auf der Lokalbahn Hoya-Eystrup wird mit dem morgigen Tage eröffnet werden. Der erste Zug wird fahrplanmäßig Morgens um 6 Uhr 12 Minuten abgelassen." Mit täglich fünf Zugpaaren wurde der Betrieb aufgenommen, die Hoyaer Eisenbahn erfüllte in vollem Umfang die Erwartungen der Gründer des Unternehmens. Als 1881 die Hoyaer Eisenbahn mit Ihrer Strecke Hoya- Eystrup in den Bahnhof eingeführt wurde, entstand ein Gemeinschaftsbahnhof der hannoverschen Staatsbahn und der Hoyaer Eisenbahn, für die man den Betrieb mit besorgte. |
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| Der Personenzugverkehr wurde nach Gründung der "HEG" mit Dampftriebwagen der Bauart Rowan durchgeführt |
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| Der Hoyaer Eisenbahn standen bei der Eröffnung 1881 zwei Dampftriebwagen der Bauart Rowan zur Verfügung. Während das Antriebsdrehgestell mit der Dampfmaschine unter der Fabriknummern 3796 und 3797 von Borsig gebaut wurde, stammt der Wagenteil von der Firma Scandia Wagenbau AG in Kopenhagen. Das Foto zeigt den Triebwagen vor dem damaligen Empfangsgebäude in Hoya, heute Sitz der Firma Uhlig. |
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| Gleisplan der Eystruper Bahnhofs | ||
| Wenn Sie auf den Gleisplan klicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen. | ||
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| 1890 | Vergrößerung der Bahnanlagen | |
| 1890 wurden der Bahnhof und die Freianlagen wesentlich vergrößert. Jetzt waren 14 Gleise, 32 Weichen vorhanden, die auf einer Länge von 1730 Meter eingebaut wurden, Die Züge wurden zahlreicher, schneller und besser, die Bahn gewann immer mehr an Bedeutung. |
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| 1900 | Die Abbildung zeigt das Bahnhofsgebäude auf einer historischen Postkarte | |
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| 1900 | Das erweiterte Empfangsgebäude des Eystruper Bahnhofs | |
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| Die Aufnahme des Bahnhofsgebäudes mit dem damaligen Peronal entstand vermutlich um 1900 | ||
| Das Schrankenwärterhäuschen an der Straße nach Hämelhausen | ||
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| Im Hintergrund das Haus der Familie Heitefuß | ||
| Die tausendjährige Eiche mit dem Gedenkstein an den deutsch-französischen Krieg von 1870-1871 | ||
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| Die Aufnahme entstand vermutlich um 1910 | ||
| Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Hannover- Bremen erhielt auch unsere überwiegend landwirtschaftlich strukturierte Gegend ein zweites Standbein in Handel und Gewerbe. Die günstige Verkehrslage mit Bahn und Straßennetz, bewog manchen Gewerbebetrieb sich hier niederzulassen. | ||
| 1913 | Bau der Senf- und Essigfabrik Ph. Leman | |
| Die Senf und Essigfabrik Ph. Leman nutzte diesen Umstand. In den Jahren 1913 bis 1915 wurde der jetzige Standort in Eystrup bezogen. Die Fabrik erhielt Gleisanschluss zur An- und Abfuhr der Rohwaren und Fertigprodukte sowie eine moderne Dampfmaschine zur Stromerzeugung. | ||
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| Die Aufnahme zeigt das im Rohbau befindliche Fabrikgebäude. Im Vordergrund der Bahnsteig der Hoyaer Eisenbahn. | ||
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| Diese Aufnahme zeigt die unter Denkmaschutz stehende Dampfmaschine im Kesselhaus der Senf- und Essigfabrik |
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| Zum Drehen der Rowan-Dampftriebwagen befand sich am Ende des Bahnsteiggleises der Hoyaer Eisenbahn noch bis in die zwanzoiger Jahre eine handbetriebene Drehscheibe | ||
| 1914 | Ansichtskarte mit dem Empfangsgebäude und der tausendjährigen Eiche | |
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| Das Empfangsgebäude wurde inzwischen mit einer Überdachung im Bahnsteigbereich versehen | ||
| 1920 | Stationsgebäude mit Bahnhofspersonal | |
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| Die Aufnahme entstand in den 20er Jahren | ||
| Das Stationsgebäude des Eystruper Bahnhofs auf einer historischen Ansichtskarte | ||
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| Die Ansichtskarte stammt ebenfalls aus den 20er Jahren | ||
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| 1923 | Gleisplan des Eystruper Bahnhofs | |
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| 1930 | Luftaufnahme der Senf- und Essigfarik Ph. Leman | |
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| In den 30er Jahren hatte sich die Farbik zu einem stattlichen Unternehmen entwickelt. | ||
| Ostseite der Senf- Essigfarik Ph. Leman | ||
| Wenn Sie auf das Bildklicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen. | ||
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| Westseite der Senf- Essigfarik Ph. Lema | ||
| Wenn Sie auf das Bild klicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen. | ||
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| 1930 | Die in den Zügen der Hoyaer-Eisenbahn-Gesellschaft aufgegebenen Briefe wurden mit einem Bahnpoststempel versehen | |
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| Reproduktion eines Briefes aus den 30er Jahren | ||
| 1940 | Das Bahnhofsgebäude auf einer Postkarte aus den Kriegsjahren | |
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| 1944 | Kriegsereignisse im Bereich des Eystruper Bahnhofs | |
| Am 8.4 erfolgte ein Bordwaffenangriff auf den Bahnhof Eystrup. Die Häuser hinter der Bahn wurden schwer beschädigt. Außerdem wurde ein Zug nach Hoya beschossen. Der Zugführer wurde dabei getötet. Ein Güterzug wurde ebenfalls getroffen. Lokführer und Heizer schwer verwundet. Auf der Strecke Eystrup-Nienburg starben zwei weitere Lokführer. Am 6.12. erfolgte ein erneuter Angriff auf den Bahnhof Eystrup. Dabei wurde eine Lokomotive total zerstört und ein Wagen brannte aus. Einige Soldaten wurden verwundet. Die Bomben fielen hinter die Häuser jenseits des Bahnhofes. |
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| 1945 | Die letzten Monate des Krieges in Eystrup | |
| Ab 7.3. fahren sonntags keine Züge mehr. Am 27.3. erteilt die Deutsche Reichsbahn in einem geheimen Merkblatt Anweisungen, wie im Fall feindlicher Bedrohung oder Besetzung des Nordseeküstengebietes zu verfahren ist. |
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| Merkblatt der Reichsbahndirektion Hannover über Maßnahmen im Falle feindlicher Bedrohung oder Besetzung des Nordsee-Küstengebietes |
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| Wenn Sie auf das jeweilige Bild klicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen. | ||
| Bei den Abbildung handelt es sich um Faksimiles. | ||
| 1945 | Kriegsende | |
| Am 10. April gegen 5 Uhr morgens, besetzen englische Truppen Eystrup... | ||