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Eystrup
  Sehr geehrte Besucher,
viele der hier gezeigten historischen Aufnahmen wurden mir freundlicher Weise von Gerhard Rosebrock aus Eystrup, Ortrud Streichsbier aus Hassel sowie aus den Archiven der Interessengemeinschaft Senffabrik Leman und dem Niedersächsischen Kleinbahnmuseum in Bruchhausen-Vilsen zur Verfügung gestellt. Ihnen allen gilt mein besonderer Dank. Ohne ihre Unterstützung könnte ich diese einmaligen Zeitdokumente hier nicht zeigen.
Da es bei einigen wenigen hier gezeigten Aufnahmen teilweise sehr schwer bis unmöglich war den Urheber ausfindig zu machen um ihn zu kontaktieren, ich aber auf der anderen Seite nicht gegen evtl. Urheberrechte verstoßen möchte, betone ich hiermit ausdrücklich, dass ich jederzeit bereit bin die Urheberrechte an diesen Bildern zu respektieren.
Sollten Sie der Meinung sein, dass ich gegen eines Ihrer Rechte (Markenrecht, Copyright, Wettbewerbsrecht etc.) verstoßen habe, so bitte ich Sie, mich zur Vermeidung unnötiger Rechtsstreitigkeiten und Kosten schon im Vorfeld zu kontaktieren. Die Kostennote einer anwaltlichen Abmahnung ohne vorhergehende Kontaktaufnahme mit mir wird im Sinne der Schadenminderungspflicht als unbegründet zurückgewiesen.
Ich erkläre hiermit ausdrücklich, dass ich immer bereit bin, Ihre Rechte zu respektieren. Es genügt mir eine kurze E-Mail mit einem Hinweis.
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1846 bis 1949  
1949 bis 1959  
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1980 bis 1989    
1990 bis 1999    
2000 bis 2009    
2010 bis heute    
    Die Entwicklung des Eystruper Bahnhofs in chronologischer Reihenfolge
Gleisplanänderungen    
1845   Vertrag über den Bau einer Eisenbahnstrecke von Wunstorf nach Bremen
    Ein Vertrag über den gemeinsamen Bau der 100,4 km langen Bahn von Wunstorf nach Bremen wird in Nienburg geschlossen.
     
1846   Baubeginn der Eisenbahn
    Im Frühjahr des Jahres 1846 begann der Bau der Bahnlinie Hannover - Bremen in ihrem heutigen Verlauf.
     
1847 Probefahrt auf der Strecke Hannover-Bremen
  Am 14. November 1847 fanden erstmals Probefahrten zwichen Bremen und Hannover statt.wurde der Betrieb aufgeno
   
1847 Aufnahme des Bahnbetriebs

 

Am 12. Dezember 1847 wurde der Betrieb aufgenommen. 40 Lokomotiven, 60 Personenwagen und eine weit größere Zahl Güterwagen wurden eingesetzt, um Menschen und Güter zu befördern. In Eystrup hielten täglich 8 Personenzüge und der Güterverkehr nahm stark zu. In der Statistik der Eisenbahnen im Königreich Hannover, wurde Eystrup 1852 als Haltestelle bezeichnet. Zur Zeit seiner Eröffnung am 12. Dezember 1847 war der Bahnhof Eystrup offiziell »Haltestelle« für Personen- und Güterverkehr. Der Bahnhof war zunächst mit drei Personen besetzt, einen Expedienten*, einen Nachtwächter und einem Türsteher. Neben dem durchgehenden Hauptgleis gab es Nebengleise in der Gesamtlänge von 132 Ruten**, 4 Weichen, 1 Rampe, 1 Hauptgebäude , 1 Nebengebäude, 1 Güterschuppen, 1 Wasserstation und eine elektrische Telegrafenstation. Der Bahnhof war anfangs 350 Meter lang.
* ein kaufmännischer Angestellter , der für den Versand von Waren und Gütern verantwortlich ist
* * 1 Rute = 5 Meter
   
1848 Fahrplan für die Verbindung Hannover-Bremen
  Fahrplan von 1848
  Die Fahzeit von Hannover nach Bremen betrug damals 3 Stunden und 45 Minuten bzw. 3 Stunden und 30 Minuten in der Gegenrichtung.
Heute wird die Strecke mit einem ICE in 60 Minuten zurück gelegt.
   
1851 Erste Beschreibung der kleinen Bahnhofsanlage
  1851 umfasste die kleine, den ländlichen Verhältnissen entsprechende Bahnhofsanlage "4 Abweichungen, 1 Rampe, 1 Hauptgebäude (Empfangsgebäude), 1 Nebengebäude (Aborte, Utensilienraum, Ställe), 1 Güterschoppen, 1 Wasserstazion, 1 Elektr.Telegr.-Stazion und 2 Wachstuben (Weichenwärterhäuschen)".
   
1852 Bf Eystrup wird Zwischenstation
  Zwischen 1852 und 1855 wurde Eystrup eine Zwischenstation und mit einem Stationsvorsteher besetzt.
   
1854   Bauzeichnungen des Empfangsgebäudes
    Das Empfangsgbäude wurde später nach links erweitert
     
1854   Gleisplan des Eystruper Bahnhofs
    Wenn Sie auf den Gleisplan klicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen.
Gleisplan groß
    Bitte beachten Sie die falsche Wiedergabe der Fahrtrichtungen in der vergrößerten Abbildung des Gleisplans.
Die Richtungsgleise nach Bremen und Hannover wurden vertauscht.
     
1860   Verlängerung der Gleisanlagen

 

  Ende 1860 wurde der Bahnhof um 150 Meter auf 500 Meter verlängert und hatte dann 11 statt der ersten 4 Weichen.
     
1864   Einführung der 4. Wagenklasse
    Um der Landbevölkerung eine besonders preisgünstige Reisemöglichkeit zum Besuch von nahegelegenen Märkten zu ermöglichen, wurde am 16. 06. 1864 die 4. Wagenklasse eingeführt. In dieser besonders einfach gehaltenen Wagenklasse mit hochklappbaren Längsbänken stand ausreichend Platz zur Verfügung, so dass auchumfangreiches Gepäck und Tiere mit in die Wagen genommen werden konnte.
     
1869   Umstellung von Links- auf Rechtsverkehr
    Auf der hannoverschen Staatsbahn wird von Linksverkehr auf Rechtsverkehr umgestellt.

 
1879   Gründung der Hoyaer Eisenabahngesellschaft (HEG)
    Im Juni 1879 wurde die Hoyaer Eisenbahngesellschaft gegründet, die ein Jahr später die Konzession zum Bau und Betrieb der Bahnlinie nach Eystrup erhielt.
     
1872   Einführung der ersten durchgehenden Bremsen
     
1878  

Einführung des Streckentelefons

     
1881   Eröffnung des Bahnhbetriebs Hoya-Eystrup

 

  Das Hoyaer Wochenblatt berichtete am Freitag dem 25 November 1881:

"Der Betrieb auf der Lokalbahn Hoya-Eystrup wird mit dem morgigen Tage eröffnet werden. Der erste Zug wird fahrplanmäßig Morgens um 6 Uhr 12 Minuten abgelassen."
Mit täglich fünf Zugpaaren wurde der Betrieb aufgenommen, die Hoyaer Eisenbahn erfüllte in vollem Umfang die Erwartungen der Gründer des Unternehmens.
Als 1881 die Hoyaer Eisenbahn mit Ihrer Strecke Hoya- Eystrup in den Bahnhof eingeführt wurde, entstand ein Gemeinschaftsbahnhof der hannoverschen Staatsbahn und der Hoyaer Eisenbahn, für die man den Betrieb mit besorgte.
     
1887  

Einführung der selbsttätigen Luftdruckbremse von Westinghouse

     
    Der Personenzugverkehr wurde nach Gründung der "HEG"
mit Dampftriebwagen der Bauart Rowan durchgeführt
1890   Dampftriebwagen der Hoyaer-Eisenbahn-Gesellschaft
    Der Hoyaer Eisenbahn standen bei der Eröffnung 1881 zwei Dampftriebwagen der Bauart Rowan zur Verfügung.
Während das Antriebsdrehgestell mit der Dampfmaschine unter der Fabriknummern 3796 und 3797 von Borsig gebaut wurde, stammt der Wagenteil von der Firma Scandia Wagenbau AG in Kopenhagen.
     
1890   Bahnhof Hoya
    Das Foto zeigt das Hoyaer Empfangsgebäude mit einem ROWAN-Dampftriebwagen.
In dem Empfangsgebäude befand sich später das Tanzlokal "Parkhaus Hoya" und heute der Sitz der Firma Uhlig.
     
    Gleisplan der Eystruper Bahnhofs
    Wenn Sie auf den Gleisplan klicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen.
Gleisplan groß
     
1890   Vergrößerung der Bahnanlagen
    1890 wurden der Bahnhof und die Freianlagen wesentlich vergrößert. Jetzt waren 14 Gleise, 32 Weichen vorhanden, die auf einer Länge von 1730 Meter eingebaut wurden,
Da die Züge zahlreicher, schneller und besser wurden und die Bahn immer mehr an Bedeutung gewann, wurden Überlegugen angestellt eine
Bahnverbindung von Eystrup Richtung Rethem/Aller zu bauen.
Obwohl bereits ein Gleisplanentwurf erstellt wurde, kam es nicht mehr zum Bau der Eisenbahnstrecke,
     
    Gleisplanentwurf zum Bau einer Anschlussbahn Richtung Rethem/Aller
    Wenn Sie auf den Gleisplan klicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen.
Gleisplan groß
     
1900 Die Abbildung zeigt das Eystruper Bahnhofsgebäude auf einer historischen Postkarte
  Der Eystruper Bahnhof auf einer historischen Postkarte von ca. 1900
  Im Vordergrund das Pumpenhaus der Wasserstation
   
1900 Das Bahnsteiggleis der Hoyaer Eisenbahn hinter dem Eystruper Bahnhofsgebäude
  Der Eystruper Bahnhof auf einer historischen Postkarte von ca. 1900
  Hinter dem Gleis wird einige Jahre später die Senffabrik Leman gebaut. Diese Aufnahme entstand vermutlich um 1900
   
1900 Das erweiterte Empfangsgebäude des Eystruper Bahnhofs
  Das Empfangsgebäude des Eystruper Bahnhofs mit Personal Aufnahme um ca. 1900
  Die Aufnahme des Bahnhofsgebäudes mit dem damaligen Peronal entstand vermutlich um 1900
     
1900   Das Schrankenwärterhäuschen an der Straße nach Hämelhausen
  Das Schrankenwärtehäuschen an der Straße nach Hämelhausen
    Im Hintergrund das Haus der Familie Heitefuß
     
1900   Die tausendjährige Eiche mit dem Gedenkstein an den deutsch-französischen Krieg von 1870-1871
  Vor der 1000 jährigene Eiche
   
 
    Die Aufnahme entstand vermutlich um 1910
     
    Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Hannover- Bremen erhielt auch unsere überwiegend landwirtschaftlich strukturierte Gegend ein zweites Standbein in Handel und Gewerbe. Die günstige Verkehrslage mit Bahn und Straßennetz, bewog manchen Gewerbebetrieb sich hier niederzulassen.
     
1906   Postkarte
    Das Bahnhofsgebäude auf einer Postkarte von 1906
     
1913   Bau der Senf- und Essigfabrik Ph. Leman
    Die Senf und Essigfabrik Ph. Leman nutzte diesen Umstand. In den Jahren 1913 bis 1915 wurde der jetzige Standort in Eystrup bezogen. Die Fabrik erhielt Gleisanschluss zur An- und Abfuhr der Rohwaren und Fertigprodukte sowie eine moderne Dampfmaschine zur Stromerzeugung.
     
    Bau der Senf- und Essigfabrik Ph. Leman
    Die Aufnahme zeigt das im Rohbau befindliche Fabrikgebäude. Im Vordergrund der Bahnsteig der Hoyaer Eisenbahn.
     
     
1914   Drehscheibe der Hoyaer Eisenbahn
    Zum Drehen der Rowan-Dampftriebwagen befand sich am Ende des Bahnsteiggleises der Hoyaer Eisenbahn noch bis in die zwanziger Jahre eine handbetriebene Drehscheibe
     
1914   Ansichtskarte mit dem Empfangsgebäude und der tausendjährigen Eiche
    nsichtskarte von 1914
    Das Empfangsgebäude wurde inzwischen mit einer Überdachung im Bahnsteigbereich versehen
     
1916   Der Bahnhhof Eystrup erhält eine elektrische Beleuchtung
    Die Firma Harns aus Eystrup erhält von der königlichen Eisenbahndirektion in Hannover den Auftrag zur Lieferung und betriebsfertigen Herstellung einer elektrischen Beleuchtung des Eystruper Bahnhofs. Im Ausschreibungstext heißt es u.a.:
"Der Bahnhofsplatz wird durch eine 300 kerzige Halbwattlampe beleuchtet. Zur Beleuchtung der Bahnsteige dienen 3 Stück 300 NK Halbwattlampen."
     
1920   Stationsgebäude mit Bahnhofspersonal
    Das Eystruper Bahnhofsgebäude mit Personal in der 20er Jahren
    Die Aufnahme entstand in den 20er Jahren
     
    Das Stationsgebäude des Eystruper Bahnhofs auf einer historischen Ansichtskarte aus den 20er Jahren
    Historische Ansichtskarte mit dem Eystruper Bahnhof aus den 20er Jahren
    Die Ansichtskarte stammt ebenfalls aus den 20er Jahren
     
1922   Stationsgebäude von der Straßenseite, ebenfalls auf einer Ansichtskarte aus den 20er Jahren
    Ansitskarte aus den 30er Jahren
     
1922   Blockstelle 34 im Bereich der Gemeinde Hassbergern
    Blockstelle Hassbergen in den 20er Jahren Blockstelle Hassbergen in den 20er Jahren
    Blockstelle 34 bei Hassbergen zwischen den Bahnhöfen Rohrsen und Eystrup. Das Gebäude befand sich auf der rechten Gleisseite
in Fahrtrichtung Bremen. Die Aufnahme zeigt meinen Großvater Heinrich Müller aus Gandesbergen. Aufnahmen aus den 20er Jahren
Zur Aufnahme von 1977
     
1923   Gleisplan des Eystruper Bahnhofs
     
1927   Einführung der 24-Stundenzählung bei der Deutschen Reichsbahn
    Bis zur Einführung der 24-Stundenzählung am 1.5..1927, wurden im Fahrplan die Nachtstunden (6-Uhr abends bis 6-Uhr morgens) durch
eine Unterstreichung gekennzeichnet
     
1927   Die Senf- und Essigfabrik Ph. Leman erhält einen 203 100 Liter fassenden, hölzernen Essigbehälter
     
    Senffabrik Leman
     
1928   Die 4. Wagenklasse wird aufgehoben
     
    Die Firma Leman erhält einer Dampfmaschine zur Erzeugung von Strom
    Dampfmaschine der Firma Leman
    Diese Aufnahme zeigt die unter Denkmaschutz stehende Dampfmaschine im Kesselhaus
der Senf- und Essigfabrik wie sie sich heuite den Besuchern präsentiert.
Wenn Sie auf das Bild klicken kommen Sie zur Webseite der Interessengemeinschaft Industriedenkmal Senffabrik Leman
     
1930   Stationsgebäude von der Straßenseite, ebenfalls auf einer Ansichtskarte aus den 30er Jahren
    Ansitskarte aus den 30er Jahren
     
1930   Luftaufnahme der Senf- und Essigfarik Ph. Leman
    Luftbild der Firma Leman aus den 30er Jahren
  In den 30er Jahren hatte sich die Farbik zu einem stattlichen Unternehmen entwickelt.
     
    Ostseite der Senf- Essigfarik Ph. Leman
    Wenn Sie auf das Bildklicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen.
Senffabrik Ostseite groß
     
    Westseite der Senf- Essigfarik Ph. Lema
    Wenn Sie auf das Bild klicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen.
Senffabrik Westseite groß
     
1930   Die in den Zügen der Hoyaer-Eisenbahn-Gesellschaft aufgegebenen Briefe wurden mit einem Bahnpoststempel versehen
    Bahnpoststempel der Hoyaer-Eisenbahn-Gesellschaft
    Reproduktion eines Briefes aus den 30er Jahren
     
1933   Paul Heimerl übernimmt die Bewirtschaftung der Bahnhofsgaststätte im Eystruper Bahnhof
    Die Bewirtschaftung endet 1963
     
1935   Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke Bremen-Hannover
    Ab 1. Mai 1935 ist in bestimmten Streckenabschnitten eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/ erlaubt.
     
1939   Jüdischen Bürgern wird die Benutzung von Schlaf- und Speisewagen auf deutschen Eisenbahnstrecken verboten.
     
1940   Das Reichsluftfahrtministerium veranlasst die Deutsche Reichsbahn, ein eigenes Bunkerbauprogramm in Angriff zu nehmen
     
1940   Das Bahnhofsgebäude auf einer Postkarte aus den Kriegsjahren
    Ansichtskarte aus den 40er Jahren
     
1941   Fahrplanauszug aus dem amtlichen Kursbuch der Deutschen Reichsbahn Winter 1940-1941
    Wenn Sie den Mauszeiger auf den Fahrplan ziehen, werden Ihnen die Zugverbindungen in Gegenrichtung angezeigt.
    Fahrplanauszug Winter 1940/41
     
1941   Fahrplan der Hoyaer Eisenbahn aus dem amtlichen Kursbuch der Deutschen Reichsbahn Winter 1940-1941
    Ansichtskarte aus den 40er Jahren
     
1942   Jüdischen Bürgern wird die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln verboten
     
1942   Empfangsgebäude von der Gleisseite
    Das Empfangsgebäude von der Gleisseite
    Das Foto zeigt Irmtraud Kohlhoff geb. Steger auf dem Bahnsteig 1 des Eystruper Bahnhofs.
Von 1964 bis 1974 bewirtschaftet die Familie Heinrich und Irmtraut Kohlhoff die Gastwirtschaft im Eystruper Bahnhof.
     
1942  

Der zivile Reiseverkehr über die Weihnachtsfeiertage wird vom 15.12 bis 03.01. 1942 untersagt, falls keine kriegswichtigen Gründe vorliegen.

     
1943  

Die Reichsbahn ruft die Reisenden dazu auf, bei Fliegeralarm die Bahnhöfe zu meiden.

     
1944   Kriegsereignisse im Bereich des Eystruper Bahnhofs
    Am 8.4 erfolgte ein Bordwaffenangriff auf den Bahnhof Eystrup. Die Häuser hinter der Bahn wurden schwer beschädigt. Außerdem wurde ein Zug nach Hoya beschossen. Der Zugführer wurde dabei getötet. Ein Güterzug wurde ebenfalls getroffen. Lokführer und Heizer schwer verwundet. Auf der Strecke Eystrup-Nienburg starben zwei weitere Lokführer.

Am 6.12. erfolgte ein erneuter Angriff auf den Bahnhof Eystrup. Dabei wurde eine Lokomotive total zerstört und ein Wagen brannte aus. Einige Soldaten wurden verwundet. Die Bomben fielen hinter die Häuser jenseits des Bahnhofes.

     
1945   Die letzten Monate des Krieges in Eystrup
    Ab 7.3. fahren sonntags keine Züge mehr.

Am 27.3. erteilt die Deutsche Reichsbahn in einem geheimen Merkblatt Anweisungen, wie im Fall feindlicher Bedrohung oder Besetzung des Nordseeküstengebietes zu verfahren ist.
     
    Merkblatt der Reichsbahndirektion Hannover über Maßnahmen im Falle feindlicher Bedrohung oder Besetzung des Nordsee-Küstengebietes
  Wenn Sie auf das jeweilige Bild klicken, können Sie eine vergrößerte Abbildung sehen.

Geheimes Merkblatt 1 Geheimes Merkblatt 2

Geheimes Merkblatt 3 Geheimes Merkblatt 4

    Bei den Abbildung handelt es sich um Faksimiles.
     
1945   Kriegsende
    Am Dienstag, den 10. April gegen 5 Uhr morgens, besetzen englische Truppen über Schweringen kommend Eystrup.
Um das Vorankommen der alliierten Truppen zu verhindern, wurden noch am Morgen des 07. April 1945
die Straßen- und Eisenbahnbrücke über die Weser in Hoya von deutschen Soldaten gesprengt.
Am 22.April 1945 kommt der Zugverkehr in Bremen zum Erliegen.
     
1947   Zeitungsmeldung vom 3.3.1947
    Zeitungsbericht
    Quelle leider unbekannt, vermutlich Kreiszeitung
     
1947   Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnbrücke in Hoya
    Am Freitag, den 17.10.1947 wird die aus geborgenen, alten Bauteilen errichtete Eisenbahnbrücke über die Weser wieder in Betrieb genommen.
       
       
       
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